Coco meets Massai

Vier Wochen lang war hier Funkstille, das hat es seit Anbeginn nicht gegeben. Aber jetzt näht sie wieder, Gott sei Dank!

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Ein neues Teil ist fertig, das Shirt. Als ich am Aufräumen von meinem Chanel-Projekt war, hatte ich Lust, aus den wenigen Stoffresten doch noch mal eine Fransenborte zu probieren. Ich zupfte ein paar unpassende Bänder und Fäden heraus, nahm noch helles, dickes Baumwollgarn und Silbergarn hinzu, schichtete und nähte aufeinander und fertig war sie. Aber was damit tun? Einen anderen Stoffrest bearbeitete ich so, dass nur mehr ein Skelett übrig blieb. Dies nähte ich auf ein Stück durchscheinende Organza, so dass es  wieder stabil war. Eingefasst ergibt es das Vorderteil des Shirts, das ich heute zeige. Ich hatte nur sehr wenig von dem rotgemusterten Stoff, aber einen weißen Kombistoff mit der gleichen gecrashten Struktur.

Es dauerte etwas bis mir die richtige Schnittidee kam, um die Stoffprobe schön zu integrieren. Ausgehend von einem Kleidergrundschnitt ohne Taillierung zeichnete ich kurze Ärmel mit ein wenig Vertiefung an, etwa so wie beim Basic-Shirt. Die Hälfte des Brustabnähers war dabei ins Armloch gelegt und offengelassen. Die andere Hälfte ist ein kleines Stück parallel zur Seite gesetzt und befindet sich nun senkrecht zwischen dem rotgemusterten und weißen Stoff. Die Seitennaht ist einfach gerade heruntergeführt. Der Schulterblattabnäher ist ebenfalls im Armloch gelandet.

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Es soll so aussehen als trüge ich ein sehr weit bis über die Schultern ausgeschnittenes Shirt über einem schwarzen Top. Die vorbereitete Fransenborte legte ich an die mit einem Besatz verstärkte Kante. Die Träger sind ein Einsatz aus gedoppeltem Jersey. Es entsteht dabei ein schönes Cut-out. Für das Mittelstück im Rücken habe ich den roten Seidensatin verwendet, der schon als Kostümfutter zu sehen war. Webkante und Borte geben auch der Rückenansicht einen handwerklichen Touch.

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Ich hatte bei dem Ganzen die Idee, die Zutaten des Chanelstils mit dem Thema „Afrika“ der Stoffspielereien zu verbinden und ich finde, es ist was originelles dabei herausgekommen. Heute verlinke ich mal mit Creadienstag! Ab Donnerstag bin ich bei Sewlala und mit Frau freut sich haben wir eine schöne Linkparty für Mitte des Monats!

 

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Chanel-Kostüm Teil 3

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Nun ist auch die Jacke fertiggestellt. Aufgrund der aufwendigen Verarbeitungsmethode waren einige Strecken Handnähte zu erledigen, so etwa acht Meter, das Pikieren der Organza und Befestigen der Nahtzugaben nicht mitgerechnet. Beim Rock waren es immerhin auch drei Meter. Das hatte ich unterschätzt. Und dann sieht man das alles nur von innen!

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Chanel-Kostüm Teil 1

Darf es bitte etwas aufwändiger sein? Ein bißchen Haute Couture? Als ich kürzlich in Berlin war, sah ich einen wunderschönen Stoff, der sich ausgezeichnet für ein Chanelkostüm eignete. So etwas wünsche ich mir schon lange und mit diesem Originalstoff*, den ich mir zum Geburtstag habe schenken lassen, will ich das Projekt wagen. Angefangen mit der Jacke zeige ich mal, wie ich vorgegangen bin.

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