Latzkleid aus Breitcord

Ein Kleidungsstück mit Latz, sei es Hose, Rock oder Kleid, habe ich noch nie genäht, deshalb musste ich das auch mal ausprobieren. Hier mein erstes Ergebnis. Die Packung der Verschlüsse enthielt drei Paar, also macht euch auf was gefasst… Zuerst wollte ich aus dem grauen Cord eine Hose machen, dann dachte ich an ein knielanges Kleid mit ausgestelltem Rock. Sollte es eher lustig oder burschikos sein, oder wollte ich mehr mit strengem Design arbeiten, das dann in silber und grau auch edel wirken kann? Letzteres bekam Oberhand.

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Die Sewing Oskars von 2020

Die Jahresrückblick-Linkparty von Nina von „Vervliest und zugenäht“ geht in die fünfte Runde. Ich bin immerhin auch schon das vierte Mal dabei. Wir nominieren und prämieren unsere selbstgenähten Kleidungsstücke so, als wären sie Filme von Weltrang. Lassen wir sie Revue passieren!

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Das Kleid von Adele B.-B. Teil 3

Weiter geht es mit der textilen Umsetzung des Gemäldeporträts von Adele Bloch-Bauer von Gustav Klimt. Wenn es noch als diesjähriges Weihnachtskleid für den MeMadeMittwoch durchgehen soll, muss ich mich ein bisschen ranhalten. Damit war ich schon Ende September angefangen und mache jetzt nach zwei zwischengeschobenen Projekten weiter. Ein bisschen Abstand von einer Arbeit tut manchmal ganz gut.

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Mantel – Sew along, Späteinstieg

Es braucht meist etwas länger, bis ich mich für die Teilnahme an einem Sew along entschließen kann. Wie bei allen Sachen muss ich mich erstmal hineinfühlen und mich fragen, will ich das, brauche ich das und wenn ja, wie soll es aussehen? Ihr wisst, ich arbeite nur mit eigenen Schnittmustern, die erst erstellt werden müssen. Wenn der Zeitplan passt, mag ich solche Aktionen sehr, da gern ein bisschen mehr auf die Verarbeitung eingegangen wird. Man tauscht sich aus, wenn man sich noch nicht ganz sicher ist, wie es laufen soll, wenn mit dem Projekt Neuland betreten wird, das ist ganz schön. Auch der unbeteiligte Leser wird die vermittelten Erfahrungswerte im Herstellungsprozess wertschätzen. Denn wie schöne fertige Sachen aussehen, wissen wir ja im Grunde genommen, dafür bräuchte man nur auf die Strasse oder in ein Geschäft gehen, ein Modemagazin aufschlagen. Natürlich sind wir stolz, wenn wir es geschafft haben, dass unser neues Teil auch so toll aussieht und wollen es gern zeigen. Aber wir sollten auch zeigen, dass sehr viel Arbeit damit verbunden ist. Als ein Mensch aus der Werkstatt, der ich immer war, liegt mir das sehr am Herzen.

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Kariertes Mantelkleid

Von allein wäre ich im Moment nicht auf die Idee gekommen, mich mit Karo zu beschäftigen, habe ich doch gerade etwas ganz anderes in Arbeit, was selbstverständlich auch noch fertig gemacht wird. (Um diejenigen zu beruhigen, die es schon gesehen haben, denn etwas liegenzulassen ist ja ganz gegen meine Gewohnheit.) Der Jahres-Sew along von Stefani von „Sea of teal“ hat mich dazu motiviert, denn karierte Basics in welcher Form auch immer sind Thema des Monats. Jetzt bin ich sehr froh, ein neues Winterkleid zu haben, das einigermaßen konform ist, neige ich doch gern dazu, Haute couture leicht Überkanditeltes zu nähen! Vielen Dank für den Anstupps!

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Das Kleid von Adele B.-B. Teil 2

Für die Ausschnittkante hatte ich überlegt, sechs Reihen Glasperlen mit einer gewissen Regelmäßigkeit anzuordnen, die aber nicht langweilt. Unter- oder oberhalb der Niete wechselt die Farbe, so dass Blöcke entstehen. Meine Regel hieß schwarz, weiß und gold so abzuwechseln, dass es keine doppelten Reihen ergibt (Gleichfarbigkeit unter- oder nebeneinander). Hinten ist das an drei Stellen dennoch der Fall. Das Sticken durch Kunstleder und Stoff funktioniert recht gut, für Schmucksachen hatte ich sonst gern Wollfilz verwendet. Damit die Perlen schön in der Reihe bleiben, ist eine Technik erforderlich, die ich hier bei dem Perlenbild beschrieben habe. Zum Aufnähen der 4mm-Perlen verwende ich Nymogarn, bestehend aus feinen Kunststofffasern. Zuvor habe ich auf der Innenseite einen Besatz angebracht, der an der Kante eingeschlagen werden kann. (Der Ausschnitt des Probemodells war an manchen Stellen etwas zu tief ausgeschnitten.)

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Das Kleid von Adele B.-B. Teil 1

Beutegold1

Nachdem ich noch etwas den Sommer genossen habe, bin ich nun mit einem Langzeitprojekt angefangen. Meinetwegen kann es auch bis Weihnachten oder noch länger dauern. Man kann noch nicht allzu viel sehen, aber ich zeige schon mal ein bisschen was. Es handelt sich um eine Umsetzung des Gemäldes der „Frau in Gold“ von Gustav Klimt. Das 1907 gemalte Bild zeigt Adele Bloch-Bauer, die Frau eines Großindustriellen. Sie führte einen Salon, in dem sich die Intektuellen damals gern zu Diskussionen trafen, im gesellschaftlichen Stellenwert ähnlich einer Talk-Show heute. Das Gemälde hängt in New York.

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