The Sewing Oscars 2017

The-Sewing-Oscars-Logo2017Eigentlich ist alles interessant zu lesen, aber weil es ganz witzig ist, die Nähprojekte ins Filmgenre zu holen, lasst mich einen Rückblick auf das Jahr 2017 wagen. Nina von „Vervliest und zugenäht“ sammelt die Beiträge. Nach Schnittmusterempfehlungen braucht man bei mir übrigens nicht Ausschau zu halten, denn fast alles, was ich zeige, ist selbst erdacht und realisiert. Und Film ab!

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Rot im Herbst

Rot ist doch zusammen mit dem wiederentdeckten Beige eine freundliche Farbe!

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Zur nun schon gut eingetragenen Hose habe ich mir eine Jacke genäht. Der Schnitt mit den Raglanärmeln entspricht weitgehend dem vom grauen Cardigan mit Schalkragen, nur eben hier mit Stehkragen. Auch sind die Brust- und Taillenabnäher beibehalten, beziehungsweise sie stecken in den Wiener Nähten. Diesmal habe ich die Oberarmnaht durchgehend bis zum Ärmelsaum geführt. Weiterlesen

Top mit Flechteinsatz

Eigentlich trage ich sehr selten Ärmelloses, weil ich mich eher dünn finde. Da ich aber schon fleißig beim Jahres-Sew-along von „Fräulein An“ mitgemacht habe, möchte ich auch bei diesem Thema nicht kneifen. Seht, was ich mir ausgedacht habe und wie ich es gemacht habe!

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Für dieses Top habe ich meinen Grundschnitt nach Teresa Gilewska etwas verändert. (Buch: „Schnittkonstruktion in der Mode“, wobei im zweiten Band „Schnittabwandlungen“ finde ich die noch einmal gezeigte Konstruktion noch verständlicher.) Weiterlesen

Das Reißverschlusskleid

Jugendlich frech mit riesigen Reißverschlüssen, die sich über eine smaragdgrüne Fläche geöffnet haben, so kommt dieses Kleid daher. Wenn man will, kann man interpretieren die Hoffnung bräche unter dem Dunkel hervor oder das Wachstum bahne sich im Frühjahr seinen Weg. Mit Witz und Dynamik wird die Welt verändert. Diese grundpositive Einstellung wird hier vermittelt.

rvkleid1 Weiterlesen

Grafik trifft Farbe

vonvornHeute stelle ich ein Outfit vor, das ein wenig retro anmutet. Die einfache Farb- und Formensprache sowie das Spiel der grafischen Linien erinnern an Pop-Art und Op-Art, die sich in den 60er Jahren entwickelten. Op-Art ist bekannt für seine optischen Täuschungen, die mithilfe geometrischer Experimente erreicht wurden. Auch ist eine Nähe zu Comic und Werbung vorhanden, denn sie nutzen dieselben plakativen  Ausdrucksmittel.

Dass es in diese Richtung laufen würde, ahnte ich allerdings noch nicht, als ich den Zackenrock in den Inspirationen zum Vivien-Westwood-Sewalong gesehen habe. Da ich Geometrie liebe, wollte ich die Herausforderung annehmen, diese Schnittidee umzusetzen. Nur gibt es jetzt Streifen statt Karo. Weiterlesen