Weißes Top

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Eigentlich wollte ich nur ein ganz einfaches Top nähen. Es wurde dann doch etwas aufwändiger. Mir gefiel nicht, wie deutlich sich das Unterhemd am Ausschnitt abzeichnete. Deshalb habe ich die Ausschnittlinie des Tops genau gleich gemacht und diese Stege erfunden, die gleichzeitig Halt geben und Schmuck sein sollen.

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Die Einfassung ist zunächst mit einem Schrägstreifen gemacht, von rechts aufgenäht, nach hinten umgeschlagen und von Hand festgenäht. Die gesicherte Stoffkante ist dort nicht noch einmal eingeschlagen. Die Stege sind gewendete Schläuche. Die Mitte, wo sie sich überkreuzen, ist auch fixiert. Hinten geht es weiter mit einem Schlaufenverschluss mit einem Stielknopf (mit Glitzersteinchen).

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Der Schnitt besteht nur aus zwei Teilen, denn die Ärmel sind angeschnitten. Er ist fast gleich wie bei diesem „Kurz und bündig“- Pullover, den ich vor drei Jahren mal zeigte. Das Armloch ist nicht ganz so weit vertieft und hinten habe ich Abnäher gelassen. Vorn habe ich auf sie verzichtet, denn ich wollte es locker fallend haben. Wie man sieht, kann der gleiche Schnitt in verschiedenen Stoffen ganz unterschiedlich aussehen und verschiedene Funktionen erfüllen.

Ankerpullover

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Hier sieht man die Bundfaltenhose vom letzten Beitrag noch mal etwas genauer bei Licht. Die Frisur ist auch schon etwas herausgewachsen, aber was soll`s, es sieht einen ja ohnehin fast keiner…

Den synthetischen Krinkelstoff hatte ich schon mal dem Coco meets Massai- Top verwendet. Vom Design ähnlich ist das Top mit Flechteinsatz.

(Die Farben der Fotos sind diesmal ungewohnt grell. WordPress hat derzeit anscheinend etwas Probleme mit dem Speichern und komprimiert wahrscheinlich extrem.)

Dieser Beitrag ist verlinkt mit „Sew la la“. Die Linkparty ist nun von Donnerstag bis Sonntag geöffnet.

5 Gedanken zu “Weißes Top

  1. madeMoiselle 15. Mai 2020 / 20:57

    Das Shirt ist ja toll geworden 🙂 Weiß geht ja eigentlich immer. Aber mit deinen Bändern hast du noch mal einen Hingucker gezaubert. Da macht das selber nähen doch gleich noch viel mehr Spaß, wenn man seine eigenen Ideen einbringen kann.
    Grüssle. Birgit

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  2. Twill & Heftstich 17. Mai 2020 / 10:25

    Ich nehme mal an, dass ist sie! Das ist wirklich immer wieder beeindruckend, wie unterschiedlich doch derselbe Schnitt in verschiedenen Stoffen wirken kann. Mir persönlich hätte das „ganz einfache Top“ mit dem Schlüsselloch auf dem Rücken hier gereicht, das ist aber sicherlich Geschmacksacke. Der Schnitt hat in dem Stoff eine wunderbare luftige Leichtigkeit. Was ist das? Crêpe de Chine? Liebe Grüße Manuela

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    • formspielerins werke 17. Mai 2020 / 11:11

      Der Stoff, keine Ahnung was es eigentlich ist, ist ein bisschen dünn, um den gleichen Eindruck wie die Sencha-Bluse zu ergeben. Wie gesagt, es leuchtete so unschön durch. Bei Sencha sind vorn und hinten 4 Abnäher. Da weiß ich gar nicht, wie ich die produzieren soll. Die Frage ist, braucht man den Blusen- oder Kleidergrundschnitt. Hier ist es der für Kleider. Es ist etwas anderes herausgekommen als ich wollte. Letztlich muss ich mich danach richten, was der Stoff will! Vielen Dank für dein Interesse!

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