Kleid in violett – Teil 3

Eine neue Garderobe, dessen Entwicklung man in den letzten vier Posts mitverfolgen konnte, ist fertig. Wie beabsichtigt ist es festlich, wenn auch nicht unbedingt für abends, ein wenig trachtig vielleicht. Die Tragebilder des selbst entworfenen Kleides habe ich extra für den MeMadeMittwoch aufgehoben!

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Das körpernahe Oberteil hat vorn einen Spitzeneinsatz, der mit verstärktem Futter unterlegt ist. Während der Winkel des V-Ausschnitts noch flach ist, haben die vorderen  im Stoffbruch zugeschnittenen Schnittteile zur Taille hin immer spitzere Winkel.

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Alle Teile sind eigentlich Streifen, die von vorn nach hinten verlaufen und dort auf den Reißverschluss treffen. Eine gerade senkrechte Seitennaht gibt es nicht. Das angesetzte Rockteil ist ein ganzer Teller.

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Unter dem Kleid trage ich einen formgebenden Miederbody und zwei Petticoats, auch selbstgemacht. Vergleichsbilder mit und ohne brauche ich gar nicht zu zeigen, denn es sieht schlicht bescheiden aus. Unter anderem bildet sich eine Querfalte unter der Brust, die das Design stört.

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Mal die Rosen begutachtet und dran geschnuppert. -Ja doch, ganz herzallerliebst!

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Für mehr Bequemlichkeit sollte ich die Miederstäbchen, die direkt in der Taille enden, noch besser isolieren. Die idyllischen Fotos trösten sicher auch über die noch vorhandene Unzulänglichkeit im Rücken hinweg. Ich denke, der Miedersaum spannt ein wenig und sitzt daher auf. Vielleicht hätte ich ihn doch einfach abschneiden sollen. Aber sonst, Idee erfolgreich realisiert würde ich sagen.           – Einen schönen Tag noch!

 

 

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7 Gedanken zu “Kleid in violett – Teil 3

  1. Sarah 6. Juni 2018 / 19:35

    So ein Kleid ist doch wirklich der Traum eines jeden Mädchens und ein bisschen Mädchen sind wir alle noch, oder? Wahnsinn was du für eine Mühe ins Detail gesteckt hast!!! Ich würde sagen ab damit auf die nächste Burg! Lg Sarah

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  2. schmiedinwp 6. Juni 2018 / 21:56

    Dein Kleid ist wunderschön geworden. Kein Abendkleid, aber sicher für mehr Gelegenheiten passend als ein solches. Da Du den Schnitt ja nun hast, kannst Du immer noch ein Abendkleid mit dieser Nahtführung am Oberteil machen.
    Oder Du setzt die Nahtführung im Rock dann fort? Konnte ich einen Floh ins Ohr setzen?
    LG
    Martina

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    • formspielerins werke 7. Juni 2018 / 8:36

      Von der Silhuette her habe ich im Moment zwei mit der Spitze aufeinander gestellte Dreiecke. Ich könnte mir aber auch ein langes Kleid im Meerjungfrauenstil vorstellen, d.h. es ist zunächst eng und geht erst weiter unten in Falten über, aufspringend aus den Nahtlinien. Klar, vieles ist möglich. Klingt nach irrsinnig viel Arbeit.

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  3. erschöpftes Quota 6. Juni 2018 / 23:03

    Die Linien sind genial. Deine Arbeit hat sich gelohnt, das Kleid steht Dir super! 👍🏻

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  4. Siebensachen 7. Juni 2018 / 19:48

    Du hast wieder wunderbar gearbeitet: Idee, Konstruktion, Stoffwahl und Ausführung. Natürlich ist es mein persönlicher Geschmack, wenn ich ein wenig bedauere, dass es kein echtes Abendkleid geworden ist. Die Linienführung der Teilungsnähte und die Stoffwahl/Farbe haben mich so begeistert. Drei Farben in diesem Kleid vereint, finde ich persönlich zu viel; ich hätte wahrscheinlich als erstes die weißen Ärmel weggelassen. Soviel zu ehrlicher Kritik. Na ja, ehrliche Kritik ist das Eine und die Idee, dass man der Kollegin nicht die Freude am gelungenen Werk nehmen will, ist das Andere. Der Weg aus dem Dilemma wäre, gar nicht zu kommentieren, aber das kam hier für mich nicht in Frage.
    Liebe Grüße
    Siebensachen

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    • formspielerins werke 8. Juni 2018 / 9:02

      Nun ja, dies ist nicht die ganz große Gala, das stimmt schon. Ich mache, was ich mir zutraue. Durchgängige Stoffbahnen waren ja nicht mehr möglich, nachdem das Oberteil schon fertig war. Deswegen hatte ich zuerst in Richtung Partykleid gedacht, mit angesetztem Ballonrock und wollte Jaquart dafür haben, fand aber nichts passendes. Ein Tellerrock ist nun eine relativ einfache Lösung. -Trotzdem kann ich ja später mal das Gestaltungsprinzip fortsetzen und den unteren Teil erfinden für ein Kleid, das dann aus einem Guss geschaffen ist.
      Ich suche Leute, mit denen man auch mal über die Sache reden kann. Vor allem ich finde es so schade, dass bei weniger gelungenen Werken nicht mal gesagt wird: Du hör mal, das könntest du so und so machen. Ich muss immer derart diplomatisch formulieren, dass ich ewig dafür brauche, und trotzdem werde ich zuweilen gelöscht. So kann ich nicht arbeiten!

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      • Siebensachen 9. Juni 2018 / 13:17

        Hobbyschneiderinnen, die auch selbst konstruieren, sind wahrscheinlich schwer zu finden. Aber ich verstehe, dass du genau diese Leute zum Austausch brauchst, für konstruktive, weiterführende Kritik. Tja, was tun? Ich hoffe zumindest, dass du auf diesem Weg weiterarbeitest und uns auch daran teilhaben lässt. Mir hast du schon viele Denkanstöße gegeben.

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