Shirt in violett

Violett steht im Farbkreis gelb als Komplementärfarbe gegenüber. Bei diesen beiden Farben kommt auch noch ein Helligkeitskontrast dazu. Daher denke ich, das Shirt passt wunderbar zur kürzlich fertiggestellten Shorts. Die Farben von lila (rotstichig) bis violett (blaustichig) sind auch die Farben des Monats bei der Linkparty von Tweed and Greet, bei der ich mich mal einreihe. Die Schnittteile von Shirt und Shorts sind in verschiedenen Farben gehalten. Ob das albern oder stylish ist, darüber mag man sich streiten. Ich finde es witzig. Für das Ensemble habe ich nichts neu gekauft, alles fand sich so zusammen.

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Hier habe ich mal einen French dart ausprobiert, einen von seitlich unten kommenden Abnäher. Er ist durch Drehen des großen Brustabnähers entstanden, also am Papierschnitt zulegen und anderswo wieder aufschneiden. Leider habe ich ihn wider besseren Wissens zu nah an den Brustpunkt laufen lassen. Bevor jeder aufgrund von Spuren sieht, was falsch gelaufen ist, lasse ich es jetzt so. Die Taillenabnäher vorn habe ich weggelassen, damit es locker sitzt und das Muster nicht unnötig unterbrochen wird.

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Das andersfarbige Rückenteil habe ich jetzt doch mal im Bruch zugeschnitten. Es musste doch möglich sein, auf diese Mittelnaht verzichten zu können und trotzdem einigermaßen figurnah zu bleiben. Daher habe ich einfach etwas mehr in der Taille abgenäht. Die Schulterblattabnäher habe ich weggelassen. Der hintere Ausschnitt steht daher ein wenig ab. Beim nächsten Mal werde ich probieren, das an der Schulternaht auszugleichen.

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Der Ausschnitt ist mit Schrägband aus dem violetten Baumwollstoff eingefasst. Dafür verwendete ich einen transparenten Synthetikfaden, wie auch am Saum. Bei Stoffen mit einer Musterung in verschiedenen Farben weiß man manchmal nicht, welche Farbe man für das Garn verwenden soll. Da finde ich diese Möglichkeit ganz sinnvoll. Eben auch wenn man die Motive nicht grob übernähen will.

Das hätte ich auch an den Ärmelsäumen machen können, doch da habe ich mir etwas anderes überlegt:

Die Ärmel sind mit Futterstoff verstürzt. Dadurch habe ich eine sichtbare Naht am Ärmelsaum vermieden. Die gebogene Kante umzulegen wäre bei Webstoff wahrscheinlich nicht so gut gelungen. Zuerst ist der Oberstoffärmel eingenäht, danach ist das Futter eingeschlagen festgesteckt und von Hand genäht. Um das Futter ebenmäßig verteilen zu können, fixiere ich von der Kante her mit feinen Stecknadeln und lege mir das Ganze übers Knie. Hier sieht man auch mal meine Nähmaschine.

 

Das violett-gelbe Shirt ist passend zur gelb-grünen Shorts gedacht. Im vorigen Beitrag habe ich über die Hose geschrieben.

 

 

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